Mimen bei Übung in Alpen  vom 15.10.2011

Dichte Rauchschwaden und verzweifelte Hilfeschreie von verletzten Personen dringen aus einer Lagerhalle, laute Explosionen und Feuerbälle sind auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes in Alpen zu vernehmen.
Schnell wird klar hier ist etwas ganz schön schief gelaufen... Aber fangen wir vorne an:

Samstag morgen, strahlender Sonnenschein über dem Niederrhein. Elf JRK'ler, darunter neun Mimen und zwei Schminker machen sich auf den Weg nach Alpen, wo heute Mittag die diesjährige Alarmübung der Feuerwehr stattfinden wird.
Folgendes Szenario soll dargestellt werden: Bei Aufräumarbeiten ist eine Gasflasche detoniert, und hat eine Lagerhalle in Mitleidenschaft gezogen. Die in der Halle tätigen Mitarbeiter sind teilweise schwer verletzt, können durch den entstandenen Qualm nur sehr schwer atmen und die eigene Hand vor Augen nicht sehen.

Die Feuerwehr soll hier insbesondere die Menschenrettung und die Zusammenarbeit mit den Kräften des DRK üben, welche die Patienten nach der Rettung aus dem Gefahrenbereich von der Feuerwehr übernehmen und sich um die medizinische Versorgung kümmern werden.
Pünktlich um 14.oo Uhr geht bei der Kreisleitstelle Wesel ein "Notruf" ein, mit dem die Übungsleitung die Übung startet. Umgehend wird die Feuerwehr der Gemeinde Alpen alarmiert und trifft wenig später an der Einsatzstelle ein. Hier erwartet die Einsatzkräfte eine heisse Überraschung: Ein Pyrotechniker hat den ganzen Morgen damit verbracht auf dem Gelände einige Sprengsätze, Rauchpatronen und Feuerbälle zu installieren. Sogar Plastiktonnen fliegen ca. 15m in die Luft. Nachdem die Feuerwehrkräfte sich nun in die Halle vorgearbeitet haben, werden die Verletzten, also unsere Mimen gerettet und den Einsatzkräften des DRK Alpen übergeben.
Hier wird jeder Patient je nach schwere seiner Verletzung behandelt und für den Transport in ein Krankenhaus vorbereitet.

Nach ca. einer Stunde sind alle Verletzten gerettet, versorgt und die Einsatzleitung kann "Übungsende" melden.
Wir hatten mal wieder viel Spaß mit den Kollegen aus Alpen und freuen uns jetzt schon auf die nächste Alarmübung!